Sämtliche Veranstaltungen 

auf unbestimmte Zeit verschoben:



Liebe Künstler*innen, liebe Freund*innen der Kunst, liebe Interessierte

 

Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Situation und dem Beschluss des Bundes vom 13.3. und 16.3 sehen wir uns gezwungen, unser Übergangsfest vom 21.März 2020 – die Verabschiedung der Raum*station und die Begrüssung von ALLDA – abzusagen. Dies tun wir auch aus Solidarität den Menschen gegenüber, die ein schwaches Immunsystem haben oder krank sind und somit nicht an unserem Fest teilnehmen könnten.

 

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, wissen wir doch, dass uns genau in kritischen Situationen Kunst und Gemeinschaft Kraft und Optimismus geben. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die sich jeden Tag für eine inspirierende Welt einsetzen, für lebenswerte Gemeinschaft, für Schönheit und Genuss, für ein Leben für die Kunst!

  

Die Zeiten sind wild, wir bleiben es auch: Wir freuen uns auf weiteren Raum für Kunst und Diskurs, für Ideen und Experimente, fürs Nachdenken und Erforschen, für Solidarität und gegenseitige Unterstützung im künstlerischen Schaffen und Werden. Kritische Situationen erfordern Umdenken und Anpassung: Wir bleiben dran, gerade weil Kunst und Kultur von gemeinsamen Perspektiven, Austausch und Beisammensein lebt. Bis auf weiteres schieben wir allerdings unser Fest und Programm auf. 

 

 Mit Gesundheitswünschen und Vorfreude auf zukünftige Zusammenarbeiten und Feste!

ALLDA

 





ALLDA ist ein 2020 neu gegründeter Raum für Kunst, ein Kollektiv bestehend aus acht Kunst- und Kulturschaffenden. Gemeinsam wollen wir einen Raum für Diskurse rund um Kunst öffnen, für das Produzieren und Zeigen experimenteller künstlerischer Arbeiten. Wir vermitteln, partizipativ und inklusiv, füllen den Raum mit uns dringlichen Ideen und reflektieren über bestehende Gesprächs- und Kunstmuster.


PROGRAMM

ALLDA zeigt künstlerische Arbeiten in Gruppen- und Einzelausstellungen, Screenings und Performances, Listeningsessions und Interventionen. Gemeinsam mit Künstler*innen und Menschen, deren Projekte sich an Schnittstellen zwischen Kunst, Sozialpolitik und Gemeinschaftsbildung befinden, investieren wir Zeit in Themenblöcke.

Gleichzeitig sind wir Ort für spontane künstlerische Beiträge, Leserunden, Diskussionen oder mehrtägige Projekte. Grossen Wert legen wir auf vermittelnde Formate, diese unterbrechen oder begleiten die Themenblöcke, sind Teil des Diskurses rund um gezeigte Kunstarbeiten oder vermitteln diese.

Wir wollen Kunst nicht nur schaffen, sondern auch leben: Wir glauben an die Dringlichkeit und die Überzeugung der Kunst(-produktion), an das finden einer gemeinsamen Sprache, gerade in der Kunstvermittlung. Wir glauben an den Dialog, an Berührungsmomente mit Kunst und wollen Zeit für offene und willkommende Kunst- und Kulturvermittlung ermöglichen.